Mauerfall

 

Es war der 13. November 1989, 18 Uhr, als der Grenzübergang „Falkenseer Chaussee“ öffnete: Endlos lang schienen die Schlangen aus Trabis und Wartburgs, die sich am Tag drei nach dem  Fall der Mauer über den neuen Zugang nach West-Berlin quälten. Tag und Nacht knatterten die Motoren, eine wahre Symphonie der Zweitakter. Wie viele andere „Notübergänge“ auch wurde dieser Kontrollpunkt an der Schnittstelle zwischen Falkenseer Chaussee (West-Berlin) und Spandauer Straße (DDR, Bezirk Potsdam)  in aller Eile eingerichtet, weil die bestehenden Grenzübergange die Besucherflut aus der DDR nicht mehr bewältigen konnten. Ein Vierteljahrhundert später ist davon nichts mehr zu sehen oder gar zu riechen. Der typische Zweitaktermief, über den die Anwohner der Falkenseer Chaussee in den ersten Tagen nach dem Mauerfall klagten, ist längst verflogen. An dieser Stelle ist Berlin jetzt zu Ende, das Land Brandenburg beginnt.

Ein Land wird saniert

Der Jahresbericht der Bundesregierung zum Stand der Deutschen Einheit zeigt eindrucksvoll, dass der Aufbau Ost eine Erfolgsgeschichte ist: Nur 25 Jahre nach dem Fall der Mauer hat die ostdeutsche Wirtschaft nach Westdeutschland und Japan den höchsten Industrieanteil unter den G7-Staaten.

Aus Anlass des Mauerfalljubiläums haben die ostdeutschen Unions-Abgeordneten Veronika Bellmann,  Mark Hauptmann, Martin Pätzold, Maria Michalk und Jana Schimke Fotos aus ihrer Region zusammengetragen, die die Veränderungen der vergangenen 25 Jahre dokumentieren. Die besten Bilder haben wir in einer Galerie zusammengestellt.

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